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Gerd Holzheimer

Geboren zwar am Rot-Kreuz-Platz zu München (am 2. Mai 1950), aber als Sohn eines Landvermessers die ganze Kindheit hindurch unterwegs, quer durch Bayern. Abends übertrug der Vater die Messdaten auf Kartenblätter – ein mechanischer Vorgang, der es erlaubte, dass dabei dem Landvermesser von seiner Frau vorgelesen wurde. Die Romane kamen dabei in dem gemeinsamen Gästezimmer zumeist einer Gastwirtschaft auch dem vermeintlich schlafenden Sohn zu Gehör, für den auf diese Weise die unmittelbare Verbindung von Land und Literatur für immer erhalten wurde – sei es auf Gängen durch das Land, durch Bibliotheken oder durch den eigenen Kopf. Alles, was er schreibt (bis jetzt 9 Bücher), variiert dieses Thema, in Romanen, Reportagen, Lexika, Ethnographien. Lehrbeauftragter am Institut für Bayerische Literaturgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität in München.