Die
Autoren
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... sind eine Gruppe renommierter, im süddeutschen Raum lebender Schriftstellerinnen und Schriftsteller, Dramatiker, Essayisten, Journalisten, Satiriker, Historiker, Professoren, deren Interesse an Literatur sie zusammenführte. |
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Leopold Ahlsen
Geboren 1927 in München. Germanistikstudium, Schauspielschule. Bis 1949 Schauspieler und Regisseur, dann Autor und Lektor beim Bayerischen Rundfunk. Seit 1960 freier Schriftsteller. Seine Arbeiten umfassen zahlreiche Theaterstücke (u.a. „Philemon und Baukis“, „Der zerbrochene Krug auf bairisch“), Hörfunksendungen, Fernsehspiele und drei Romane („Der Gockel vom goldenen Sporn“, „Die Fugger“, „Die Wiesingers“). Er wurde mit 6 Literaturpreisen
(u.a. Hörspielpreis der Kriegsblinden, Gerhart-Hauptmann-Preis, Goldener Bildschirm) ausgezeichnet.
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Geboren 1959, lebt in München. Von 1981 bis
1989 arbeitete er als Reporter und Hörfunkautor. Er schreibt Kriminalromane, Jugendbücher,
Gedichte, Hörspiele und Kurzgeschichten. Seine Bücher wurden u.a. ins Spanische,
Französische, Niederländische und Chinesische übersetzt.
Sein Roman „Idylle der Hyänen“ wurde mit dem
Buchpreis der Stadt München ausgezeichnet, dem Tukan-Preis, als bester Roman des Jahres.
Als bisher einziger Autor erhielt er den
Deutschen Krimipreis in einem Jahr für drei Romane gleichzeitig.
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Geboren 1944, bayerischer
Volksschauspieler, Regisseur und Drehbuchautor, wuchs direkt am Münchner Viktualienmarkt
als Sohn eines Bäckers und einer Standlfrau auf. Er studierte an der Akademie der
Bildenden Künste und ließ sich zum Maler, Bildhauer und Grafiker ausbilden. – Einem
breiten Publikum bekannt wurde er durch seine Auftritte in Fernsehserien wie „Kir Royal“,
„Der Bulle von Tölz“, „Forsthaus Falkenau“, „Die Wiesingers“, „Berlin Alexanderplatz“ und
vielen anderen. Seit Anfang der 90er Jahre arbeitet er für den Bayerischen Rundfunk auch
als Regisseur und Drehbuchautor u.a. für über 15 Komödienstadel. Für das Fernsehspiel
„Judas von Tirol“ erhielt er 2006 den Jurypreis der Int. Filmfestspiele in Cerro Veronese.
Weitere Informationen finden sich auf seiner Homepage.
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Gustl Bauer
Geboren am 15. Juni 1935, aufgewachsen und wohnhaft in Hausham. Als Jugendlicher viel gereist, Leistungssportler, Natur-, Musik-, Theater- und Literaturliebhaber. Verwaltungsfachwirt. Bei ihm steht eine unbändige Liebe zur Heimat im Mittelpunkt. Ab 1960 Rezitator bayerischer Autoren, seit 1970 Moderator bei Musikveranstaltungen. Sprecher bei Volksmusiksendungen des Bayer. Rundfunks. Vertreter bayerischen Mundartdichter in Südtirol und der
Schweiz. Neben zahlreichen Zeitungsveröffentlichungen sind folgende Bücher erschienen: „I mag Di“, „Gedankenflinsal“, „De staade Zeit“, „A gschenkta Tag“, „Blaadl im Wind“.
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Wolfgang J. Bekh
In Trudering (München) am 14. April 1925 geboren, verheiratet, vier Kinder, lebt im Erdinger Holzland, ist ein Unangepasster, mag wie Marcel Proust Altes: alte Wörter, alte Reime, alte Menschen. Er mag die alte Architektur, die alte Malerei, die alte Kirche. Er mag alte Trachten, alte Bäume, alte Landschaften. Wie andere Schriftsteller aus der Sehnsucht nach ihrer verlorenen ostpreußischen oder schlesischen Heimat, so schafft auch er aus
der Sehnsucht. Bücher wie „Apollonius“, „Herzogspitalgasse“, „Alexander von Maffei“, „Tassilonisches Land“, „Laurin“ oder gar „Sehnsucht lässt alle Dinge blühen“ entstanden aus der Sehnsucht nach dem was er für verloren hält und schreibend wieder zu finden hofft: Bayern.
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Hannes Burger
Johann Burger, Hannes genannt, Jahrgang 1937 aus München. Nach Abitur Studium der Philosophie, Geschichte und Zeitungswissenschaft in Passau und München. Redakteur zunächst der Katholischen Kirchenzeitung, ab 1968 bei der Süddeutschen Zeitung, 1979-1986 Korrespondent der SZ in Wien und Prag. Ab 1982 Verfasser satirischer Nockherberg-Festreden beim Politiker-Derblecken, 1984-1994 Autor der Fernsehglossen „Nix für ungut“, ab 1986 freier
Journalist, Kolumnist und Redenschreiber mit satirischen Themen zu Politik als Unterhaltung. Seit 1990 Bayernkorrespondent der Zeitung „Die Welt“. Mit Roman „Feichtenreut“ 1971 erste literarische Aktivität, 25 größere und kleinere Bücher folgen, Bavarica, Historisches, Ökologisches, Satiren. Neben Journalisten-Preisen auch Ernst-Hoferichter-Preis und Ludwig-Thoma-Medaille.
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1947 in Wolfersdorf geboren. Aufgewachsen in der Oberpfalz und beruflich in der Zentralverwaltung der Uni München tätig. Seine Hobbys sind Bücher schreiben und Radl fahren. Er gehörte schon sehr früh zum Kreis der Mundartliteraten um Friedl
Brehm. Neben drei Gedichtbänden veröffentlichte er einen Roman, ein Kinderbuch sowie vier Bücher mit Satiren,
eine Biografie und eine CD mit Satiren. Daneben erschienen Beiträge in Zeitungen, Zeitschriften, Anthologien und im Kinderfunk und
Fernsehen. Er ist Mitbegründer des Poetenstammtisches im Theater im Fraunhofer, wo er literarisch-satirische Frühschoppen veranstaltet.
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Josef Fendl
Josef Fendl, Jahrgang 1929, war als „niederbayerischer Gastarbeiter in der Oberpfalz“ fast 40 Jahre lang Lehrer in Regensburg und Neutraubling. Er sieht sich selbst als „rusticus in urbe“, als einen Bauern in der Stadt. Der „literarische Besenbinder“ hat inzwischen an die sechzig Bücher herausgegeben und ist landauf, landab als temperamentvoller Rezitator seiner Schwänke, Sprüche, und Wirtshausaphorismen bekannt. Erst vor kurzem erschien im
Turmschreiber Verlag eine Sammlung von Wirtshausgeschichten: „Zenzi, no a Maß“. Die besondere Liebe des „weiß-blauen Wanderpredigers“ gehört der bairischen Sprache und der Heimatgeschichte. Seit einigen Jahren Redakteur des Straubinger Kalenders, des ältesten deutschen Heimatkalenders
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Walter Flemmer
1936 in München geboren, Studium der Germanistik, Geschichte, Philosophie und Geographie. Freier Mitarbeiter bei Rundfunk, Zeitungen und Zeitschriften. Seit 1962 beim Bayerischen Rundfunk / Fernsehen. Seit 1971 Kulturchef und Stellvertreter des Fernsehdirektors für die Programmgruppe Kultur und Familie. Initiator der Sendungen „Die Sprechstunde“, „News of the week“, „ZEN“, „Märchenspiele der Kleinen Bühne“ und anderer Fernsehprogramme des 1.
Fernsehens und des Bayerischen Fernsehens. Zahlreiche Veröffentlichungen: u. a. „Das Messer im Leib der Puppe“, „Oamoi ois Woikn schweem“, „Augenblicke in der Wüste“, „Glückstage“, „Wasser, Licht und Steine“ sowie einige Kinderbücher.
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Franz Freisleder
Geboren 1931 in München. Leiter des Münchner Teils der Süddeutschen Zeitung, seit 1997 im Ruhestand. Schrieb bisher vier Bücher mit bayerischen Dialektgedichten, eine „Bayerische Geschichte“ in Versen und „Zwischen Kirche und Wirtshaus“. 1981 Tukan-Preis für Literatur der Landeshauptstadt München. Glossiert humorvoll und elegant seine Gegenwart. Dass er Nestroys Couplets und alte Chansons liebt, merkt man seinen Versen an.
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Günter Goepfert
Münchner, Jahrgang 1919. Berufsausbildung im Langen-Müller-Verlag. Kriegsdienst 1939 bis 1945 an der West- und Ostfront. Erste Veröffentlichungen in Soldatenzeitungen. Ab 1948 ständiger freier Mitarbeiter des Münchner Stadtanzeigers der SZ. Beiträge in Anthologien, Hörspiele. Herausgeber bzw. Biograph von Franz von Pocci, Karl Stieler und Lena Christ. Seit 1969 Turmschreiber, 1976 Bayerischer Poetentaler. Hauptberuflich bis 1982 in einem
Münchner Verlag tätig. Von 1984-1989 Schriftleiter der Zeitschrift Bayerland.
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Hans Göttler
Sonntagskind vom 3. Mai 1953, in Simbach am Inn im
schönen Niederbayern - gegenüber von Braunau am Inn - geboren; dort aufgewachsen
in einem Wirtshaus mit Weißbierbrauerei und Kracherlmacherei; Dr. phil.;
Adademischer Direktor an der Passauer Universität im Fachbereich Germanistik;
Ehemann (1x); Vater (3x); lebt in der Pockinger Heide in Osterholzen (Gemeinde
Kirchham bei Bad Füssing) zwischen Inn und Rott; mit dem Turmschreiber Norbert
Göttler nicht verwandt oder verschwägert, leider! - begeisterter Freund, (Vor)Leser
und Sprecher bayerischer Literatur und Sprache; Herausgeber der
niederbayerischen Autorinnen und Autoren Emerenz Meier (1991), Katharine Koch
(1993), Wilhelm Diess (1994, 2000, 2003), Maria Mayer (1997) und Max Peinkofer
(1998); zahlreiche Preise und Auszeichnungen; wäre auch bereit, für die von ihm
edierte niederbayerische "Weltliteratur" den Literaturnobelpreis anzunehmen!
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Geboren 1959 als Sohn einer alteingesessenen Bauernfamilie im Dachauer Hinterland. Studium der Theologie (Diplom) und der Philosophie, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte (Promotion). Seit 1988 freier Publizist, Schriftsteller und Regisseur. Mitarbeiter der Süddeutschen Zeitung und des BR im Hörfunk und Fernsehen. Seit 1990 Schriftleitung der akademischen Fachzeitschrift „zur debatte“ der Katholischen Akademie in Bayern. Bücher: „Die
Pfuscherin“, „Drachenfreiheit“, „Gipfeltreffen“, „Das Schweigen der Greisin“, „Putsch im Vatikan“. Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften der Künste (Salzburg), des PEN-Zentrums, des Verbandes der Schriftsteller (VS), Münchner Presse-Club. Ehrenamtlich engagiert im Bereich der Erwachsenenbildung.
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Michael Groißmeier
Jahrgang 1935, ist Lyriker und Erzähler. Zahlreiche Publikationen: Lyrik, deutsches Haiku, Nachdichtung japanischer Haiku, Erzählungen, Kurzprosa. Sein literarisches Werk wurde ausgezeichnet u. a. mit der Bürgermedaille der Großen Kreisstadt Dachau (1984), der Ehrengabe der Stiftung zur Förderung des Schrifttums (1986) und dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland (1998); außerdem war er Ehrengast der
Deutschen Akademie Villa Massimo in Rom (1988/89). Michael Großmeier lebt in Dachau bei München.
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Hedi Heres
Gebürtige Dachauerin, aufgewachsen in einer Musik liebenden, singenden, tanzenden, spielenden Familie. Verheiratet. Studium der Naturwissenschaften in München. Gymnasiallehrerin. Seit 1976 freie Mitarbeiterin der Abteilung Volksmusik im Bayerischen Rundfunk, Moderatorin von Sendungen volkskundlicher Thematik. Von 1995-1997 34 Sendungen „Hoagarten“ beim Bayerischen Fernsehen. Neben zahlreichen Aufsätzen erschienen die Bücher: „Kinderkriagn und
Kinderwiagn“, „Bayerischer Bilderbogen“, „Von Hexen und Truden“, „Zuflucht zum Glauben, Flucht in Aberglauben“.
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Margret Hölle
Geboren 1927 in Neumarkt/Oberpfalz. Kaufmännische Lehre, Schauspielexamen an der Deutschen Schauspielschule in München, Tourneetheatertätigkeit, Sprecherin beim Bayerischen Rundfunk. Lebt in München. 1990 Kulturpreis der Stadt Neumarkt; 1996 Friedrich-Bauer-Preis für Literatur der Bayerischen Akademie der Schönen Künste: 1998 Nordgaupreis des Oberpfälzer Kulturbundes für Dichtungen; 2003 Bayerischer Poetentaler. Veröffentlichungen: „Awenig
wos is aa vüi“ (1976), „Iwa Jauha und Dooch“ (1981), „Unterwegs (1988), „Wurzelherz“ (1991,1996), „Blöiht a Dornbusch“ (1997), „Oberpfälzer Psalm, CD (1999, 2003), „Distelsamen“.
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Gerd Holzheimer
Geboren zwar am Rot-Kreuz-Platz zu München (am 2. Mai 1950), aber als Sohn eines Landvermessers die ganze Kindheit hindurch unterwegs, quer durch Bayern. Abends übertrug der Vater die Messdaten auf Kartenblätter – ein mechanischer Vorgang, der es erlaubte, dass dabei dem Landvermesser von seiner Frau vorgelesen wurde. Die Romane kamen dabei in dem gemeinsamen Gästezimmer zumeist einer Gastwirtschaft auch dem vermeintlich schlafenden Sohn zu
Gehör, für den auf diese Weise die unmittelbare Verbindung von Land und Literatur für immer erhalten wurde – sei es auf Gängen durch das Land, durch Bibliotheken oder durch den eigenen Kopf. Alles, was er schreibt (bis jetzt 9 Bücher), variiert dieses Thema, in Romanen, Reportagen, Lexika, Ethnographien. Lehrbeauftragter am Institut für Bayerische Literaturgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität in München.
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Gerald Huber
ist 1962 in Landshut geboren, wo er mit 11 Jahren bereits
seine erste Zeitung herausbrachte – komplett mit selbstgeschriebenem Fortsetzungsroman.
Nach Humanistischem Gymnasium, dem Magister in Geschichte und Sprachwissenschaften und
zahlreichen weiteren journalistischen und literarischen Fingerübungen kam er zum
Bayerischen Rundfunk, wo er unter anderem Autor der „Kleinen Bairischen Wortkunde“ ist.
Daneben hat er eine Reihe von Beiträgen und Büchern zu Geschichte, Sprache und Kultur in
Bayern veröffentlicht, und tritt mit Lesungen auf. Ausgezeichnet wurde er mit dem
Journalistenpreis der Stiftung Aventinum und der Tassilomedaille.
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Erich Jooß
In Schwaben 1946 als Sohn eines Offiziers geboren, der nach Regensburg und Weiden versetzt wird, letzte Gymnasialjahre in München, seiner Lieblingsstadt. Promovierter Germanist mit drei Berufen: Direktor des Sankt Michaelbundes, Verlagsleiter der Münchner Katholischen Kirchenzeitung und Beauftragter der bayerischen Bischöfe für Privatfernsehen. Katholische Luft ist seine Lebensluft. Gibt Lyrikanthologien und Legendensammlungen heraus,
schreibt Gedichte und Bilderbücher für Kinder und Erwachsene, verarbeitet Glaubenserlebnisse und religiöse Mythen und Symbole. „Die wunderbare Geschichte vom Mädchen und dem Einhorn“, „Simon und der Zauberer mit dem Vogelgesicht“.
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Michaela Karl
Geboren 1971 in
Niederbayern, was sich bis heute in einem gewissen Hang zum Wald, zur Donau und zur
Renitenz niederschlägt. Gehegt und gepflegt von einer wunderbaren Mutter. Nach dem Besuch
einer Klosterschule Politologie-, Geschichte- und Psychologiestudium in Berlin, München
und Passau. 2001 Promotion an der FU Berlin über Rudi Dutschke. Danach folgerichtig die
publizistische Hinwendung zu den rebellischen Figuren in der Bayerischen Geschichte:
Räubern (Sozialrebellen in Bayern), Frauen (Bayerische Amazonen) und Räterepublikanern
(Die Münchener Räterepublik). Lehrbeauftragte für Politische Theorie an der Hochschule für
Politik in München. 2009 Frauenförderpreis der Niederbayern SPD. Hat größte Sympathien für
alles was gegen den Strom schwimmt und schreibt mit Vorliebe über streitbare Frauen.
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Geboren 1969 in Bamberg. Fing mit acht Jahren an, Geschichten und Gedichte zu schreiben und gewann 1987 in einem Jugendliteraturwettbewerb den 1. Preis. In München Studium der Germanistik, Theater und Kommunikationswissenschaft. 1990 erschien der erste Roman „Wahnsinn, der das Herz zerfrisst“. Danach erhielt sie ein Jahresstipendium an der Hochschule für Film und Fernsehen in München. Weitere Preise folgten. Von Weltbild erhielt sie den
Auftrag, in Indien die Berufskollegin Shoba Dè zu interviewen und sie und ihren Kampf für die Rechte der Frauen hier in Deutschland vorzustellen. Insgesamt erschienen bis jetzt 10 Romane und 18 Beiträge in Anthologien. Seit 2003 ist sie Mitglied der Münchner Turmschreiber.
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1944 in Nürnberg geboren, aufgewachsen in Forth, Mittelfranken. Studium in Erlangen. Bis 1982 Lehrer. Seither freier Schriftsteller. Verheiratet. Drei Kinder. Mitglied im PEN. Sieben Preise, darunter Gerhart-Hauptmann-Stipendium der Freien Volksbühne, Berlin 1977, Kulturpreis der Stadt Nürnberg 1988. Friedrich-Bauer-Preis der „Bayerischen Akademie der Schönen Künste“, 1998. zahlreich Gedichtbände mit Mundartlyrik, zuletzt „Schdernla“, 1996.
Theaterstücke (Auswahl): „Schweig Bub!“, 1976. „Burning Love“, 1984. „Letzter Wille“, 1996. „Der fränkische Jedermann“, 2001. Film und Fernsehen (Auswahl): „Gudrun“, 1992. „Florian III.“ Hörspiele (Auswahl): „Hermann“, 1989. „Alles Gute“, 1995. „Mama“, 1996. „Der Alleinunterhalter“, 1996.
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Mit dem Theaterstücke-Schreiben befasst er sich seit seinem 25. Lebensjahr. Der Erstling „Da Hochstandjosef“ wurde Anfang der Siebziger Jahre in der „Iberl“-Bühne aufgeführt, für die Loew seine ersten zehn Theaterstücke als deren Hausautor verfasste. Dort entstand auch die berühmte „Grattleroper“, die mit mehr als 500 Aufführungen fast schon zur Legende und über die bayerischen Grenzen hinaus, bis ins Hamburger „Ohnsorg Theater“, zum
viel gespielten Klassiker wurde. Zu seinen weiteren großen Erfolgen zählen unter anderem das bayerische Musical „Kinipfingst“, die kommunalpolitische Komödie „Wer ko der ko“, die Urlaubssatire „D` Sunn scheint schee“, die Wildererposse „Brootznschiaßn“, „Der Weihnachter“, „Passion“, „Ghupft wia gsprunga“, die faustische Komödie „Kasperltheater“ und „Triangel“.
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Geboren 1961 in München, ist examinierter Jurist. Er lebt
als Lyriker, Herausgeber und Verleger in Weßling. Seit 1993 ediert er die Zeitschrift „Das
Gedicht“, deren „Erotik-Special“ auf die Focus-Bestenliste gelangte (2000). Von ihm
erschienen sechs Lyrikbände, u. a. „Im Glas tickt der Sand. Echtzeitgedichte 1980 – 2005“
(edition lichtung). Außerdem publizierte er eine Erzählung, ein Kinderbuch sowie mehrere
CDs, u. a. „Herzenspoesie“ zusammen mit Anna Thalbach und Alexander Khuon (Eichborn). Er
gab über 30 Anthologien heraus, darunter Poesiebesteller wie „SMS-Lyrik“ (dtv/Hanser),
„Feuer, Wasser, Luft & Erde“ (Reclam) sowie die Lyrik-Trilogie „power“, „relax“ und
„smile“ (dtv). Leitner wurde mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem „V. O. Stomps-Preis“
der Stadt Mainz. Weitere Infos unter
www.AntonLeitner.de.
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Georg Lohmeier
Geboren 1926 als neuntes Kind des Bräu auf dem Meierhof in Loh, Niederbayern. Theologiestudium, fast schon Priester, kam ihm wenige Tage vor den Weihen ein brünettes Dogma dazwischen. Studium in München, Literatur und Philosophie. Nennt sich „Komödienstücklschreiber“ im Fernsehen. Königlich Bayerisches Amtsgericht und viele andere Serien und Stücke. Ist aber ebenso Historiker mit besonderen profunden Kenntnissen in Kirchen- und süddeutscher
Geschichte. Regisseur im Fernsehen, selbst Komödiant, Diskutant, Streiter für eine poetischere Welt, in der das erhabene Schöne Vorrang hat vor Alltagspolitik und zweifelhaftem Fortschritt. Liebt die Erinnerung an die konstitutionelle Monarchie, in der ein König für die Kulturtaten in seinem Lande Sorge trug. Sein Motto „Wir brauchen keinen König, aber schöner wär's.“
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Jutta Makowsky
In Freiburg/Breisgau geboren und dort aufgewachsen. Nach dem Abitur erwarb sie an einer Schauspielschule das Bühnenreifezeugnis und spielte einige Jahre Theater. Erste Erfolge als Autorin beim Südwestfunk mit Hörspielen in alemannischer Mundart. Nach München übersiedelt, begann sie als freie Journalistin für Presse und Rundfunk, hauptsächlich auf dem Gebiet der Glosse und Satire. Seit 1974 ständige freie Mitarbeiterin der Süddeutschen
Zeitung. Zehn Buchveröffentlichungen. Für ihren Familienroman „Morgensonne“ (Herbig Verlag) erhielt sie mehrere Auszeichnungen.
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Petra Morsbach
1956 zufällig in Zürich geboren, wuchs seit 1963 im Münchner Umland auf. Studium an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität 1975-91, Gast-Studium an der Theaterakademie in Leningrad/UdSSR 1981/82, Promotion in München 1983. 1983-92 Theaterarbeit (u. a. Dramaturgie, Regie). Seit 1993 freie Autorin. Münchner Literaturstipendium 2000, Künstlerhaus Schloß Wiepersdorf 2001, Marieluise-Fleißer-Preis 2001. Mitglied des PEN. Publikationen u. a.: „Plötzlich ist
es Abend“, Roman, 1995. „Opernroman“, 1998. „Geschichte mit Pferden“, Roman 2001. „Gottesdiener oder Das süße Licht“, 2004.
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Robert Naegele
Im mittelschwäbischen Dorf Nattenhausen bei Krumbach wurde er 1925 geboren. Seinen Lehrberuf „Eisenhändler“ hängte er nach dem Krieg an den Nagel und wurde als schauspielernder Naegele, vor allem durch unzählige Fernsehauftritte, bald populär. Er hatte Engagements an vielen Bühnen, als Gast sah man ihn auch an den Münchner Kammerspielen und am Residenztheater. Als Autor sind von ihm acht Schwabenbücher erschienen. Für den Bayerischen
Rundfunk schrieb er viele Hörspiele (Wilhelmine Lübke Hörspielpreis). In 100 Sendungen „Bairisch Herz – Ausgabe Schwaben“ zeichnete er für die Zusammenstellung und Regie. Der Bayerische Rundfunk ehrte ihn für seine Tätigkeit mit der Goldmedaille.
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Hans F. Nöhbauer
Am schwarzen Freitag des Jahres 1929, als in New York die Aktien fielen, im niederbayerischen Pfarrkirchen geboren, zum heiteren Pessimisten prädestiniert. Studiert Philosophie, nähert sich über Schopenhauer Heidegger, Dissertation über Literaturkritik und Zeitschriftenwesen, entscheidet sich für Journalismus und Feuilleton als Beruf. Volontariat an Dachauer Zeitung, danach Abendschau des Bayerischen Fernsehens, Feuilleton der AZ und SZ,
zuletzt Chefredakteur bei Droemer-Knaur. Als freier Autor veröffentlicht er „A-Z im Kinderland“, 1969 „Die Bajuwaren“, eine „Chronik Bayerns“, viel Wittelsbacherisches, eine „Kleine Bayerische Literaturgeschichte“, und fühlt sich als Bayer für manche Unbill des Lebens reich entschädigt.
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Wolfgang Oppler
Geboren 1956 in Rosenheim.
Während der Schulzeit in München Aufnahme in den Friedl-Brehm-Kreis. Jurastudium in
München. Syndikus einer Bank. Schreiber von Gedichten, Kurzgeschichten, Szenen,
Puppentheaterstücken für Kinder und Erwachsene. Die Gedichte und Puppentheater-Stücke sind
voller Reime, Endreime, Stabreime, Stabhochreime. Die schweißtreibende Handlung des
Schreibens vollzieht er (nahezu ausschließlich) im Winter im Café, im Sommer im Biergarten
sowie zu jeder Jahreszeit in vollbesetzten S-Bahn-Zügen.
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Monika Pauderer
„Vielleicht weil ich ein Sonntagskind bin (geb. am 14. Juli 1940, aufgewachsen im Mangfalltal und 1960 durch Heirat mit einem waschechten Münchner zur Münchnerin erhoben), habe ich immer ein Quäntchen Glück mehr gehabt im Leben. Auch ohne akademische Bildung und Doktortitel, letzteren nicht einmal auf dem Standesamt erworben, waren die 26 Buchstaben des Alphabets stets mein liebstes Spielzeug, mein erster Setzkasten – der reinste
Zauberkoffer. Lesen zu lernen und schreiben zu können, das wünschte ich mir schon sehr früh. An letzterem übe ich allerdings immer noch. Bisher wurden 17 Bücher veröffentlicht.“
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Jahrgang ´53, Schauspielerin (Otto Falckenberg- Schule),
Kabarettistin, 2
erwachsene Kinder. Lebt
mit Ehemann , dem
Schauspieler Helmut Dauner
auf dem Land in Bayern.
Nach diversen
Theaterengagements 1985
erster Kabarettauftritt
als Paula Pirschl beim
Scharfrichterbeilwettbewerb
in Passau. Erstes
Soloprogramm 1986 „Ja wo
samma denn“ im Münchner
Fraunhofertheater. Danach
gemeinsame Programme mit
den Wellküren und mit
Michael Skasa, sechs
Solo-Programme, ist
Seerosianerin, schreibt
seit 2004 Theaterstücke
für das Münchner
TamS-Theater, Von 2000 bis
2007 wöchentliche Glosse
beim BR als Paula Pirschl.
2008 Premiere des neuen
Solo-Programms „Und wer is
schuld?“ Weitere Infos
unter: www.mariapeschek.de.
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Willy Purucker
1925 in München-Haidhausen geboren und aufgewachsen im bayerischen Oberland, meldete sich, weil er nicht mehr zur Schule gehen wollte, 1942 an die Front. Vom Krieg heimgekehrt, kam er nach einigen journalistischen Tätigkeiten – Artikeln in der Neuen Zeitung, Herausgeber der Jugendzeitschrift „Wir“ – zum Bayerischen Rundfunk, der ja zunächst nur Hörfunk war, um dort das Programm des Senders bis auf den heutigen Tag mitzugestalten: Er war
Sprecher, Sänger, Schauspieler, Kabarettist, Reporter, Redakteur und Regisseur. Er schrieb und inszenierte Hunderte von Hörspielen und Tausende von Sendungen. Unter seinen Fernsehspielen ragt die Familienserie „Löwengrube“ heraus, ein wahrhaftiges Bild Münchner Geschichte.
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Anatol Regnier
1945 in St. Heinrich am Starnberger See geboren,
war Gitarrist und Lehrer am Richard Strauss Konservatorium in München, bevor er
im Alter von 50 Jahren professionell zu schreiben begann. Lebte in Israel und
Australien. Chansonsänger, Rezitator, Komponist und Autor in München.
Buchveröffentlichungen: "Damals in Bolechów - eine jüdische Odyssee", "Du auf
deinem höchsten Dach - Tilly Wedekind und ihre Töchter". Kurzgeschichten bei
Rowohlt, Steidl, dtv. Ernst Hoferichter Preis 2005.
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Walter Rupp
Geboren 1926 in Würzburg. Abitur, Kriegseinsatz, Verwundung und Gefangenschaft. Dann Studium der Geschichte, Germanistik , Philosophie, Theologie und Eintritt in den Jesuitenorden. Er leitet heute das Akademiker-Centrum in Münchner. Schreibt Beiträge für den Rundfunk, das Fernsehen und die Bühne. Veröffentlichungen (u. a.): „Gedankenwecker“, „Jesuitenspiegel“, „Erstaunliche Gleichnisse“, „Eigensinnige Gedankensprünge“, „Humania – eine
gesellschaftskritische und andere Satiren“. Von ihm wurden auch Dramen wie „Ich schweige nicht“ (über den Sondergerichtsprozess gegen Rupert Mayer) sowie Komödien und Kabaretts aufgeführt.
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Martha Schad
Geboren am 12. März 1939 in München, Dr. phil. M.A., wohnt in Neusäß bei Augsburg. Studium der Geschichte und Kunstgeschichte an der Universität Augsburg, Promotion über das Thema „Die Frauen des Hauses Fugger von der Lilie“. Verfilmt vom Bayerischen Rundfunk. Freiberufliche Historikerin und Autorin mit dem Schwerpunkt historische Frauen. Eine Titelauswahl: „Bayerns Königinnen“, „Ludwig Thoma und die Frauen“, „Cosima Wagner und König Ludwig
II.“, „Frauen, die die Welt bewegten“, „Kaiserin Elisabeth von Österreich“, „Macht und Mythos“, „Ludwig II. König von Bayern“ (wurde auch ins Japanische übersetzt), „Frauen gegen Hitler“.
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Hardy Scharf
Geboren am 6. Oktober 1939 in Petersweiler, aufgewachsen zwischen Simssee und Chiemsee in Endorf, Studium der Germanistik, Theologie und Zeitungswissenschaft in Bonn, Dublin und München. Nach dem Staatexamen im höheren Schuldienst, zuletzt Studiendirektor und Zentraler Fachberater für Dramatisches Gestalten. Inszenierungen mit verschiedenen Schultheatergruppen. Organisator und Moderator des Münchner Schulfestes in der Rudi-Sedlmayer-Halle.
Langjähriges Mitglied der Schwabinger Kleinkunstbühne KEKK, Auftritte beim Bardentreffen Nürnberg, im Passauer Scharfrichterhaus. Verschiedene Vernissagen und Ausstellungen. Veröffentlichungen in verschiedenen Zeitungen und im Bayerischen Rundfunk. Bücher: „Spötterspeise & Konfekt“, „Sei lachsam“, „Nie wieder Stau“.
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Asta Scheib
Begann als Zeitschriften-Redakteurin mit Kurzgeschichten und Erzählungen. Eine davon „Angst vor der Angst“, wurde 1974 von Rainer Werner Fassbinder für den WDR verfilmt. 1981 erschien der erste Roman: „Langsame Tage“. Seit 1986 freie Schriftstellerin und Drehbuchautorin für Tatort („Armer Nanosh“, „Amoklauf“) sowie der Mehrteiler „Vera Weskamp“ für den NDR, WDR und Bavaria. 1986 erschien bei Piper ein Lyrik-Zyklus. Inzwischen wurden über
zehn Romane bei großen deutschen Verlagen publiziert. Weiterhin zahlreiche Kurzgeschichten und Erzählungen in Anthologien. Für ihre Werke unternimmt sie in ganz Deutschland ausgedehnte Lese-Veranstaltungen.
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Herbert Schneider
erblickte am 8. Oktober 1922 in der Münchner Vorstadt Schwanthalerhöh das elektrische Licht. Ausgerechnet an einem Sonntagabend machte er seiner Mutter diese anderen Umstände. Später ging er in die Schule. Er war ein guter Apfelstrudelesser und ein anerkannter Champion im Schussern. In der Folge übertrumpfte er als Obergereifter den ehemaligen Gefreiten Adolf. Anschließend wäre er gern Radrennfahrer geworden, doch war ihm sein Radl während
des Kriegs gestohlen worden. So wurde er kurz entschlossen Journalist und Schriftsteller. Mit den Jahren vergingen die Jahre und er schrieb Bücher, pflanzte einen Baum und zeugte einen Sohn, wie es die Dienstvorschrift befiehlt. 1962 verlieh ihm die Stadt München den Förderpreis für Literatur, 1969 erhielt er den Poetentaler, 1970 die Ludwig-Thoma-Medaille und 1990 den Sigi-Sommer-Literaturpreis.
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Godehard Schramm
Geboren am 24. Dezember 1943, ab 1948 verbrachte er seine Kindheit im mittelfränkischen Thalmässing. Freischaffender Schriftsteller in Nürnberg und Neidhardswinden. Promotion über den russischen Dichter Jewtuschenko, dessen Lyrikauswahl „Herzstreik“ Schramm auch übersetzte. Mit seinem Lyrikband „Nürnberger Bilderbuch“ gelang ihm ein deutschlandweiter Durchbruch. Zahlreiche Titel folgten, darunter die Romane „Der Traumpilot“ und „Die
Sonnenrose“. Sein erstes Werk in rangau-fränkischer Umgangssprache war „77 freche fränkische Ländler“. Er schlug poetische Brücken nach Italien, Frankreich und Polen mit zahlreichen Lesungen in den Landesprachen. Ebenso zahlreiche Auszeichnungen folgten.
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Geboren 1947 in Altomünster, lebt in München. Er studierte Psychologie, Philosophie und Pädagogik, war sechs Jahre Lehrbeauftragter an der Uni München und ist derzeit noch immer als Pädagoge tätig. Fünf Jahre war er freier Mitarbeiter bei dem inzwischen legendären satirischen Monatsmagazin „Pardon“. Er veröffentlichte neben zahlreichen Kinder- und Jugendbüchern, von denen er mehrere selbst illustrierte, pädagogische Fachliteratur und viele
belletristische, aber auch Sachbuch-Bavarica, außerdem Lyrik und den Roman „Das Buch“. 1976 und 1984 wurde er auf der Bestliste zum Deutschen Jugendbuchpreis ausgezeichnet. 1990 erhielt er für sein Gesamtwerk den Kultur- Literaturpreis München-West.
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Helmut Seitz
Geboren 1931. Fing mit den ersten Schreibversuchen an, kaum dass er das ABC beherrschte, war schon als Gymnasiast ständiger Mitarbeiter einer Tageszeitung und wurde nach dem Abi folgerichtig Volontär bei der SZ. Studierte dann an der Uni München merkwürdigerweise Wirtschaftswissenschaften und darf sich deshalb Dipl.-Kfm. nennen, was er selbst am allerwenigsten versteht, zumal er nicht mal eine einfache Mischkalkulation oder eine Zinsrechnung
zuwege brächte. Lebt seit 1960 als freier Journalist und Schriftsteller in Deisenhofen bei München, arbeitet regelmäßig für die Süddeutsche Zeitung, den Bayerischen Rundfunk u. a. und veröffentlichte bislang über drei Dutzend Bücher.
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Geboren 1964 in München. Studium semitischer Sprachen, Philologie des christlichen Orients und Bayerischer Literaturgeschichte in München. Hat als Autor und Kabarettist mitgewirkt am „Starkbieranstich am Nockherberg“ sowie in unzähligen Comedy- und Satiresendungen des Bayerischen Fernsehens wie „Kanal fatal“, „Ottis Schlachthof“, „Die Komiker“, „Spezlwirtschaft“. Ein Schwerpunkt seiner satirischen Arbeiten ist die Auseinandersetzung mit
seiner Heimatstadt München. Herausragend war die Doku-Satire „Was Weiß Ferdl“ zum 50. Todestag des umstrittenen Volkssängers. Aus dem Kabarettprogramm entstanden eine Fernseh- und eine Hörfunksendung, eine CD und die einzig verfügbare Biographie über Weiß Ferdl. Über die Stadtgrenzen hinaus machten ihn seine Auftritte als „Fonsi, der Wiesngrantler“ während des Münchner Oktoberfests bekannt. Bisher sind zwei Bücher erschienen: „Wer mag denn schon dWiesn…“ und „Wer mag denn scho dPromis…“. Er bekam verschiedene Kabarett-Preise verliehen und ist
Träger des Sigi-Sommer-Talers.
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Josef Steidle
Waschechter Münchner aus Oberföhring. Jahrgang 1927. Abitur, dann Verwaltungsbeamter der Stadt München, 12 Jahre Referent des Bürgermeisters, 15 Jahre lang für Altenheime zuständig. Schon als Bub leidenschaftlich musiziert, gesungen, Gedichte gelesen und dann gern und viel vorgetragen. Hat acht Bücher mit bayerischen Dialektgedichten und Erzählungen veröffentlicht. Er schreibt ein unverfälschtes Münchnerisch, einen „lupenreinen
Randsteindialekt“. Komponiert auch aus Spaß an der Freud Lieder, Märsche und Walzer. Seit Jahrzehnten Mitglied der Turmfalken (Damische Ritter), wo er dichtend, textend, singend, musizierend aktiv ist.
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Michael Stephan
Geboren 1954, Studium der Germanistik und Geschichte in München;
Archivdirektor bei der Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns; ab 1.
Dezember 2008 Leiter des Stadtarchivs München. – Mitarbeit an vielen
Ausstellungen; zahlreiche archivfachliche und wissenschaftliche Publikationen
(v.a zur bayerischen Behörden-, Parteien- und Literaturgeschichte). –
Herausgeber der Werke des bayerischen Journalisten, Schriftstellers und
Volkskundlers Georg Queri: Lesebuch (München Verlag, 2002), verschiedene
Einzelausgaben in der Reihe "edition monacensia" (Allitera Verlag, 2003–2005),
Hör-CD-Edition (zusammen mit Bernhard Butz, Verlag Dölling & Galitz, seit
2006). – Mitarbeit an der Franz-von-Pocci-Werkausgabe im Allitera-Verlag: Der
Staatshämorrhoidarius (2007). – Vorstandsmitglied des Kulturforums der
Sozialdemokratie in München; Mitglied der Deutschen Schillergesellschaft und
der Franz-Graf-von-Pocci-Gesellschaft.
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Bernhard Ücker
Geboren in München, Abitur, von 1941 bis Kriegsende Wehrdienst, Philosophiestudium an der Universität München, zugleich Reporter bei Radio München und bis zur Währungsreform Redakteur der Jugendzeitschrift WIR. Seit 1946 Parlamentarischer Kommentator des Bayerischen Rundfunks, bisher rund tausend Kommentare, Verfasser zahlreicher größerer Sendungen, Mitarbeiter verschiedener Zeitschriften. Seit 1970 Abteilungsleiter beim Bayerischen
Rundfunk. Bisher acht Bücher zu vorwiegend historischen Themen. Bayerischer Verdienstorden, Bayerische Verfassungsmedaille in Silber und Gold, Poetentaler, Zunftkrug Alt-Monachia, Journalistenpreis des Bayerischen Landtags, Ludwig-Thoma-Medaille, Oberbayerischer Kulturpreis.
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Geboren 1947 in München, studierte an der
Musikhochschule, sowie Philosophie und Psychologie. Am Flügel und Mikrofon singt er seit
vierzig Jahren gegen die Mächtigen und die Machtverhältnisse in der Welt an. Zu sehr
drängen sich die aktuellen Themen auf, wollen die Missstände in der Gesellschaft
angeprangert werden. Die LP "Genug ist nicht genug" mit der Ballade vom "Willy" (1977)
machte den Komponisten, Musiker und Autor bekannt. Zahlreiche Tourneen und Konzerte,
Filmrollen, Filmmusiken und Musicals folgten. Wecker verfasste auch viele Bücher, darunter
Lyrikbände, Romane und autobiographische Aufzeichnungen. Für sein Werk wurde er mit
zahlreichen Preisen geehrt, unter anderen mit dem Kurt-Tucholsky-Preis, dem Bayerische
Filmpreis, dem Erich Fromm-Preis, dem Ernst Hoferichter Preis und dem Bayerischen
Poetentaler. Wecker lebt mit seiner Frau und den beiden Söhnen in München.
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Werner A. Widmann
1926 in Nürnberg geboren, in Regensburg von 1928 bis 1959 gelebt, gelernt, gearbeitet als Zeitungsjournalist. Redakteur in niederbayerischen Kleinstädten, ab 1962 freier Journalist und Schriftsteller in München, Moderator und Bayern-Berichterstatter des Bayerischen Fernsehens. 1974 „Bayerischer Poetentaler“. Seit 1965 freier Mitarbeiter der Zeitschrift „Merian“. Bisher 29 Bücher über Bayern und die alpenländische Nachbarschaft.
Fernsehzuschauer in Bayern kennen ihn als „bayerisches Original“ mit Glatze und Schnauzbart, voll verschmitzten Humors. Wie er sich selber sieht: „Dichter bin ich vielleicht keiner, aber Steuern zahl ich mehr als Goethe.“
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Josef Wittmann
1950 in München geboren wurde er nach dem Abitur Industriekaufmann und in den Friedl Brehm Kreis aufgenommen. Neben zahlreichen Abdrucken in Schulbüchern, Zeitungen, Zeitschriften und Anthologien entstanden Bücher, Theaterstücke und Szenen (u. a. „kuacha & kafä“, „Hansl, Grädl & Co“, „unsere scheene koide hoamat“, „Halt`s Maul Bauernfünfer“, „Höchste Eisenbahn“ u.v.a.). Er arbeitet an einigen Literaturzeitschriften mit, in den 70er Jahren
beim KEKK – Kabarett und Engagierte KleinKunst München, und ist Mitglied im Verband der deutschen Schriftsteller.
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In den weißblauen Olymp sind eingegangen:
Manfred Bacher
Hans Breinlinger
Franz Breitenfellner
Hans Fischach
Hans Hösl
Ernst Hoferichter
Ludwig Hollwerk
Benno Hubensteiner
Leopold Kammerer
Hannes König
Martin Lankes
Joseph Maria Lutz
Fritz Meingast
Hans Pletzer
Hans Prähofer
Carl Oskar Renner
Wugg Retzer
Franz Ringseis
Eugen Roth
Herbert Schindler
Werner Schlierf
Ludwig Schrott
Rudolf Seitz
Karl Spengler
Emil Vierlinger
Hanns Vogel
Anton Wandinger
Oskar Weber
Alois J. Weichselgartner
Kurt Wilhelm
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